Liebe Leute,

Da ihr die Porridge-Serie so sehr gemocht habt, möchte ich euch zu Beginn des neuen Jahres (ja ich weiß es ist schon Ende Januar) eine weitere Trilogie vorstellen, diesmal zum Thema Ramen.

Ramen sind japanische Nudelgerichte, bestehend aus Weizennudeln, einer klaren oder cremigen Brühe mit Gemüse, Fleisch oder Tofu. Der Grund warum ich gerade dieses Thema ausgewählt habe ist einfach: Ramengerichte sind schnell zubereitet und lassen unglaublich viele Variationen zu. Unabhängig vom Rezept, könnt ihr also die Gemüsesorten je nach Saison oder Geschmack ändern und mit extra Kräutern, Nüssen oder Samen garnieren.

Kurze Info zu den Nudeln: Eine grosse  Auswahl findet ihr in asiatischen Supermärkten aber auch im Bioladen. Was ich persönlich schade finde ist jedoch, dass vieles Importware aus China oder Japan ist. Eine Alternative dazu sind die Ramennudeln von Alnatura, die aus Weizen aus der EU hergestellt werden. Auch gibt es Reisnudeln aus Italien, zu finden im Reformhaus oder in Onlineshops. Wenn ihr keine asiatischen Nudeln finden könnt, ich habe auch gute Ergebnisse mit italienischen Spaghettini erzielt.

Nun aber zum Rezept.

Miso Ramen ist eine Nudelsuppe bestehend aus einer Misobrühe, die unglaublich leicht aber gleichzeitig herzhaft schmeckt. Das gegrillte Gemüse runded das Gericht geschmacklich perfekt ab, während der Seidentofu für die cremige Komponente sorgt  und den Proteingehalt erhöht. Sehr toll an kalten Tagen oder wenn man etwas angeschlagen ist…


 

Miso Ramen

Zeit: 35 Min – Portion: 2

Zutaten:

  • 2 Portionen Ramen oder Udonnudeln (Udonnutdeln sind dicke Weizennudeln aus Japan)
Für die Brühe:
  • 0.6 L Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühe in Pulverform
  • 4 getrocknete Shitakepilze
  • 1 EL dunkle Misopaste
  • 1 EL Reisessig
  • 2 TL geröstetes Sesamöl
  • 1/2 TL  Chilipulver (optional)
Für die Gemüseeinlage:
  • 1 EL Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Öl)
  • 1 gute Handvoll fein geschnittener Weiss -oder Rotkohl
  • 2 Handvoll junger Spinat (oder Federkohl, vom Stiel befreit und in feine Streifen geschnitten)
  • 6 Champignons geviertelt
Toppings:
  • 100 g Seidentofu, oder mehr

Optionale Toppings: Fein geschnittene Frühlingszwiebeln, Sesamsamen, Koreander oder frittierte Noriblätter (gibts beim Asiaten aber auch in grösseren Supermärkten).

Zubereitung:

  1. In einem Topf, das Wasser mit den getrockneten Shitakepilzen und Brühepulver zum Kochen bringen. Die Temperatur danach etwas senken und die Brühe leicht zugedeckt köcheln lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Verpackungsanweisung kochen. Sobald sie gar sind, abtropfen lassen und mit lauwarmem Wasser abspülen. Mit 1 TL Sesamöl vermengen und auf zwei Suppenschüsseln verteilen. Zur Seite stellen.
  3. In einer Grillpfanne 1 EL Sonnenblumenöl erhitzen  und die Pilze anbraten, nach 2 Minuten den Kohl dazugeben und alles c.a. 3 Minuten braten bis sie gar und Grillspuren erkennbar sind. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den zwei Suppentellern verteilen.
  4. Die Shitakepilze mit einem Sieb aus der köchelnden Brühe herausnehmen – sie sollten nun doppelt so gross und weich sein. Auf einem Schneidebrett kurz abkühlen lassen und dann in Scheiben schneiden. Zu den anderen Pilzen in die Schüsseln geben.
  5. Nun die Brühe mit der Misopaste, dem Reisessig, dem restlichen TL Sesamöl, Salz und Chilipulver abschmecken. Gut rühren damit sich die Misopaste völlig auflöst.
  6. Anschliessend den Babyspinat oder den Federkohl zur Brühe geben. Sobald der Spinat/Federkohl zerfällt und eine dunkelgrüne Färbung annimmt, die Brühe über die Nudeln giessen.
  7. Je einen grossen EL Seidentofu in die Mitte der Suppen geben, nach belieben mit den oben genannten Toppings garnieren und sofort servieren.

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